Gesucht werden momentan: Meredith Fell, Esther, Abby Bennett & Sheriff Forbes. Außerdem auch menschliche Freecharaktere! :)
#1

Landstraße

in Wald 29.06.2012 16:19
von Survivor • 132 Beiträge

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#2

RE: Landstraße

in Wald 30.06.2012 21:43
von Leonardo Fernandez • 5 Beiträge


Einsam lief Leo' die lange Landstraße entlang, welche aussah als würde sie bis ans Ende dieser Welt führen. Regen peitschte ihm ins Gesicht und wollte ihm die Sicht versperren. Vereinzelte Regentropfen fanden sich auf dem perfekten Wimpernkranz des Vampires wider und immer wieder wurde ihm das Haar ins Gesicht geweht, welches er immer ein bisschen länger trug.
Angespannt hatte er die Hände in den Taschen vergraben, während Bilder seiner Vergangenheit aufflackerten.
Konnte er diese nicht endlich hinter sich lassen? Zu schmerzhaft waren die schönen, friedlichen Erinnerungen an seine Familie, sein damals so perfektes Leben und dem Wunsch Musiker zu werden.

Heute war er froh, wenn das Verlangen nach Blut für den Hauch einer Sekunde einmal verschwunden war. Oft mied der Spanier es Menschen dafür zu töten, jedoch ließ sich das nicht immer meiden. Leider verlor auch er ab und an seine Kontrolle und die wilde Bestie, welche er am Liebsten verdrängen würde, kam zum Vorscheinen. Es durfte nicht so sein, es sollte einfach nicht so sein. Doch wie konnte er seinem Leben ein Ende bereiten? So einfach war das leider als Vampir nicht und doch versuchte er sein Glück diesmal hier..
Eine ganze Weile war nicht ein Auto zu sehen, doch nach zwei Stunden des laufens, erblickte er einen riesigen Lastwagen, kurz darauf folgte ein Auto.
"Perfekt..", murmelte er ein wenig schmunzelnd, in der Hoffnung bald Frieden finden zu können.

Mit einem weißen Hemd, schwarzer Hose und schicken Schuhen gekleidet, trat Leonardo auf die Straße. Genau im richtigen Moment, als der LKW direkt auf ihn zuraste. Sein Herzschlag erhöhte sich und gequält kniff er die Augen zusammen. In Gedanken an seine Familie, versuchte er den Moment zu genießen, doch der Schmerz holte ihn schnell ein, als er mit voller Wucht zurückflog und auf den Asphalt krachte. Blut verteilte sich auf dem Boden und das darauffolgende Auto hatte eine Vollbremsung gemacht. Für den Hauch einer Sekunde dachte der attraktive Vampir es geschafft zu haben, denn grelles Licht blendete ihn..



"El amor todo lo vence, el dinero todo lo alcanza,
todo culmina con la muerte, el tiempo todo lo sella"

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#3

RE: Landstraße

in Wald 30.06.2012 22:05
von Amelie Chevalier • 7 Beiträge

So lange schon hatte Amélie davon geträumt, Paris hinter sich zu lassen. Sie wusste zwar noch nicht, ob dieser Ort der richtige wäre, um einen Neuanfang zu wagen, doch nun war sie erst einmal weit fern von Luxus, Geld und Reichtum. Hier kannte sie niemand und hier konnte sie versuchen ehrlich zu arbeiten, ihr Haus selbst zu putzen, den Einkauf alleine zu erledigen und vor allem - sie konnte neue Freunde finden, die sie so akzeptierten, wie sie war - zugegebenermaßen würde sie diese vorerst belügen müssen. Zwar wohnte die Blondine in einem Haus, doch niemand sollte vorerst erfahren, dass sie eigentlich genug Geld besäße, um nie wieder arbeiten gehen zu müssen.

Die junge Frau hatte sich ein Auto gekauft, war damit einkaufen gefahren und war nun auf der Landstraße auf dem Weg, in die Stadtmitte und nachhause. Erst gestern war sie angekommen und es musste noch einiges besorgt werden, doch sie hatte Zeit. Essen und Trinken war erst einmal das Wichtigste. Unbeholfen folgte die junge Frau einem Laster, der hoffentlich bald abbiegen würde. Amélie kam weder mit der Art hier Auto zu fahren, noch damit klar, einem so großen Wagen zu folgen.

Ängstlich umklammerte sie das Lenkrad. Der Regen peitschte gegen die Scheibe und trotz Scheibenwischer, wurde ihr hin und wieder die Sicht versperrt. Nicht gerade geeignet um in einer neuen Stadt, unbeschadet in einem Neuwagen, anzukommen. Teilweise auf französisch fluchend, zuckte die Blondine zusammen, als der Laster vor ihr leicht ins Schleudern kam, kurz anhielt und dann rasant weiter fuhr. Was hatte ihn aufgehalten? Die Nebelscheinwerfer leuchteten auf einen Mann, der scheinbar von dem unfreundlichen Lasterfahrer angefahren worden war. Niemals hatte er das ganze überlebt! Panisch öffnete das Mädchen ihre Tasche auf dem Beifahrersitz und ergriff ihr Handy. Ihr Akku war leer, und trieb sie nur noch mehr in die Verzweiflung.

"Ganz ruhig, Amélie. Dort liegt eine Leiche und du kannst sie unmöglich dort liegen lassen. Steig aus, sieh nach und .. hol irgendwie hilfe."

Laut und mit tiefer Ein- und Ausatmung, sprach die Französin die Worte an sich selbst, ehe sie die Türe öffnete und langsam zu dem Mann lief. Den Wagen hatte sie am Straßenrand geparkt und sofort fiel ihr auf, das der Fremde die Augen geöffnet hatte. Ihre Schritte beschleunigten sich und neben ihm, ging sie in die Knie.

"Sie leben! Geht es .. geht es Ihnen gut?! Haben Sie sich etwas getan?!"

Besorgt sah sich die junge Frau um. Kein Auto war in Sicht, dass sie hätte anhalten können. Wieso musste das ausgerechnet ihr passieren?


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#4

RE: Landstraße

in Wald 30.06.2012 22:35
von Leonardo Fernandez • 5 Beiträge


Als der Vampir wieder zu sich gekommen waren, heilten die Wunden nach und nach. Zwar verschwanden die extremen Platzwunden nicht sofort und das Blut auf der Straße ebenfalls nicht, doch als Mensch wäre er längst tot gewesen. Wütend starrte er mit aufgerissenen Augen in den Himmel, welcher von grauen Wolken bedeckt war und wohl auch seine Stimmung widerspiegelten. "Mierda!", schimpfte er leise auf spanisch und bald nahm er wahr, dass das grelle Licht nur die Scheinwerfer des Autos gewesen waren. Eine blonde Frau, beugte sich über ihn und begann panisch auf ihn einzureden.

"Ja, es geht..ja..-", doch die junge Frau ließ ihn gar nicht richtig ausreden. Immer wieder versuchte sie sich selbst zu beruhigen und blickte ihm unsicher entgegen. "Es geht mir gut, okay?!", gab er etwas gereizt von sich und rappelte sich schließlich ganz auf. Entnervt strich er über sein Hemd, welches blutverschmiert und durchnässt war.
In der nächsten Sekunde tat es ihm bereits leid die unschuldige Frau so unhöflich behandelt zu haben. Reumütig runzelte er die Stirn und strich sich das nasse Haar zur Seite. Als sei es absichtlich so gestylt, wirkte er nun beinahe wie eines der Models aus den Zeitschriften.
"Ich muss mich entschuldigen. Der Aufprall hat mein Gehirn wohl etwas erschüttert.", amüsiert lächelnd vergrub er seine Hände wieder in den Taschen, als sei das gerade völlig normal gewesen.

"Sowas passiert schon mal, nicht wahr?", gab er lässig zurück und zuckte mit den Schultern. Viel dachte er über seine Worte nicht nach, denn es war alles andere als normal, dass jemand von einem LKW erfasst wurde und es ohne jeglichen Kratzer überstand. Beziehungsweise die schweren Verletzungen innerhalb von wenigen Sekunden verheilten. Lediglich ein leichter Kratzer auf seiner Wange erinnerte an den Unfall, der ihm eigentlich das Leben nehmen sollte. Ohne ein weiteres Wort an sie zu finden, wandte er sich um, bereit einfach weiterzugehen.



"El amor todo lo vence, el dinero todo lo alcanza,
todo culmina con la muerte, el tiempo todo lo sella"

zuletzt bearbeitet 30.06.2012 22:35 | nach oben springen

#5

RE: Landstraße

in Wald 30.06.2012 23:10
von Amelie Chevalier • 7 Beiträge

Verwundert blickte Amélie dem 'Verwundeten' entgegen. Lediglich ein Kratzer, der sich auf seiner Wange abzeichnete, erinnerte an den harten Aufprall und den LKW der Fahrerflucht begangen hatte. Wieso war der Fremde noch am Leben?! Nicht, dass sie sich nicht für ihn freute, geschweige denn sich innerlich bei Gott und allen Schutzengeln die der gutaussehende Mann haben musste, bedankte, nein - niemand überlebte einen solchen Unfall! Niemand! Zumindest nicht ohne eine gebrochene Rippe, oder Gliedmaßen.

"Tut mir leid .."

Murmelte die junge Frau, als der Fremde sie unterbrach und ziemlich genervt reagierte. Sie war unmöglich, das wusste sie, doch wie würde ein anderer in ihrer Situation reagieren? Ihr Blick wanderte über die Gestalt des Mannes. Sie kannte ihn nicht, doch sah er irgendwie .. traurig aus. Er wirkte in sich gekehrt, müde des Lebens - leergebrannt. Erst jetzt kam ihr der Gedanke, das er vielleicht Selbstmord begangen hatte. Er würde doch eigentlich viel geschockter reagieren, wäre es ein Unfall gewesen. Es musste beabsichtigt sein.

"Es ist schon okay. Ich bin ziemlich nervös. Aber ..."

Der Fremde erhob sich vom nassen Boden. Er würde sich spätestens durch eine Grippe den Tod holen. Außerdem hatte sie Angst, das der Fremde vermutlich innere Blutungen hatte und irgendwo im Wald ohnmächtig werden würde. Kopfschüttelnd tastete sie nach dem Arm des Fremden, zog ihre Hand jedoch sofort wieder zurück. Mit zusammengekniffenen Augen, deutete die Blondine auf ihren Wagen. Eigentlich bekam jedes Kind von seinen Eltern gesagt, weder mit Fremden mitzugehen, noch jedem zu vertrauen, doch Amélie machte in diesem Fall eine Ausnahme. Sie konnte den Fremden nicht alleine zurücklassen.

"Darf ich Sie mitnehmen? Ich könnte Sie in der Stadt absetzen, oder in ihrer Wohnung. ich würde sie ungerne im Regen nachhause laufen lassen. Kommen Sie."

Mit einem Lächeln lief sie in Richtung Auto. Sie selbst war bereits ebenso nass wie der Fremde und hoffte, er würde ihr Angebot annehmen.


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#6

RE: Landstraße

in Wald 30.06.2012 23:38
von Leonardo Fernandez • 5 Beiträge


Die hübsche Blondine schien sichtlich verunsichert zu sein und entschuldige sich sogleich noch einmal. Klasse, wieder einmal hatte er es geschafft einen unschuldigen Menschen einzuschüchtern. Dabei war das nie seine Absicht gewesen. Einfach "friedlich" sterben wollte er, mehr nicht. War das denn zu viel verlangt? Musste man ihm ständig einen Strich durch die Rechnung machen und wie viel Versuche sollte er noch unternehmen um seinen grausamen Schicksal endlich ein Ende zu bereiten?

Die Ewigkeit würde wohl noch genug Chancen bieten, wenn auch die Aussichten darauf nicht angenehm waren. Immer wieder würde er die schlimmsten Schmerzen durchleiden müssen, somit würde sein Tod wohl auch eher qualvoll werden. Von Klaus hatte er bereits gehört, ihn aber nie auffinden können. Dieser Vampir würde sicherlich mit Vergnügen seinem Leben ein Ende bereiten.
"Sie haben keinen Grund sich zu entschuldigen..", murmelte er ein wenig seufzend und blieb stehen, als Amélie ihn am Arm festhielt.

Es wäre wohl kein Problem gewesen nun einfach zu verschwinden, aber das nette Angebot wollte er nicht ausschlagen. Zumal er die Orientierung auch völlig verloren hatte. Mystik Falls war das sicherlich nicht mehr..oder?
Sie war nervös? Irgendwie brachte ihn das zum Schmunzeln, wenn auch nur für den Hauch einer Sekunde. Durchaus sichtbar für die Fremde ihm gegenüber, zeichneten sich kleine Lachfältchen um Augen und Mund herum ab. Resignierend hob er die Hände und nickte ergiebig.
"Also schön, ich werde mitfahren. Ich habe das Gefühl, dass sie sowieso nicht schnell aufgeben.", lässigen Schrittes, als wäre er nur mal eben gestolpert, lief er mit ihr zum Wagen und stieg schließlich ein.
Was blieb ihm auch großartig übrig? Leonardo hatte sich entschieden so menschlich wie möglich zu leben, da gehörte das Autofahren schließlich dazu.



"El amor todo lo vence, el dinero todo lo alcanza,
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