Gesucht werden momentan: Meredith Fell, Esther, Abby Bennett & Sheriff Forbes. Außerdem auch menschliche Freecharaktere! :)
#1

Wohnzimmer

in Haus der Gilberts 29.06.2012 15:33
von Survivor • 132 Beiträge

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#2

RE: Wohnzimmer

in Haus der Gilberts 05.07.2012 10:02
von Elena Gilbert • 21 Beiträge



Das Mädchen wandte den Blick von Stefan ab, als dieser das Haus ohne ein weiteres, vielsagendes Wort verließ. Natürlich hatte er nur so gehandelt, wie es die Situation zugelassen hatte. Er hätte sie sterben lassen können, doch wenn man jemanden aufrichtig liebte, rettete man ihn - egal wie. Elena verstand Stefan, doch sie konnte sich mit dem Gedanken, als Unsterbliche, als Vampir 'wiedergeboren' zu werden, nicht anfreunden. Ihre Menschlichkeit machte sie auf eine Art und Weise besonders. Sie unterschied sie von Katerina. Vielleicht hing sie deshalb so sehr daran. Außerdem hatte sich die Brünette immer eine Familie gewünscht. Kinder, die sie als Vampir nicht bekommen könnte. Wenn ihr Leben schon das reinste Chaos symbolisierte, dann musste wenigstens diese Sache gut gehen.

Stefan war weg, vermutlich ebenso enttäuscht von Elenas Missverständnis, wie sie von seiner Tat. Ob es falsch gewesen war, ihn wegzuschicken? Damon unterbrach ihre Gedankengänge, in dem er wieder einmal einen seiner typischen Sprüche abließ. Seufzend dachte das Mädchen über seine Worte nach, ehe sie ihm mehr genervt als freundlich antwortete.

"Danke, Damon für deinen wirklich fantastischen Rat. Ich hätte wissen müssen, das ich das Bewusstsein verliere, wenn ich aufhöre zu essen. Du musst mich nicht belehren. Ich weiß, das ich aufpassen muss."

Schließlich waren ihre Unfälle oder viel mehr ihre Zwischenfälle mit all den Vampiren, die es auf ihren Tod abgesehen hatten, nicht beabsichtigt. Damon überbrückte die Distanz zwischen den Beiden und stand plötzlich direkt vor Elena. Ihr Herz fing wie wild an zu schlagen, an ihrem gesamten Körper, bildete sich eine Gänsehaut. Wieso nur, fühlte sie sich jedes Mal so, wenn Damon in ihrer Nähe war? All die belehrenden Worte, die er eben noch an sie gerichtet hatte, machte er nun durch Fürsorge wieder gut. Seine warme Hand fand den Weg auf ihre Wange und automatisch schloss sie für wenige Augenblicke die Augen. Es fühlte sich gut an, auch wenn es das eigentlich nicht sollte.

"Ich .. mir wäre es auch lieber, man müsste mich nicht ständig beschützen oder retten, Damon."

Sie wollte eigentlich von ihm ablassen. Nach dem Gespräch gestern, in dem sie Stefan und seinem Bruder gesagt hatte, dass Elena sich für niemanden entscheiden konnte - wollte, musste dem gutaussehenden Vampir doch klar sein, dass solche Momente mit Berührungen oder beinahe gefühlsgesehenden Worten, nicht angebracht waren, doch da ließ Damon auch schon von ihr ab, kehrte ihr den Rücken und richtete weitere Worte an sie.

Fassungslosigkeit stand in ihrem Gesicht geschrieben. Er wollte zurück nach Denver? Er wollte Alaric also davon abhalten, Klaus zu töten? Automatisch überkam sie dieses merkwürdige Gefühl. Angst. Elena hatte Angst um Damon, nicht zuletzt weil Alaric nicht mehr er selbst war und vor nichts zurückschrecken würde. Auch nicht davor, Damon Salvatore umzubringen.

"Nach Denver? Damon du .. du kannst nicht dorthin. Was ist, wenn ..."

Elena konnte die Worte nicht aussprechen. Sie konnte doch unmöglich preisgeben, wie sehr sie sich um ihn sorgte. So würde das Mädchen doch einen Teil ihrer Gefühle preisgeben. Verzweifelt suchte die Brünette seinen Blick. Sie wollte ihm in die Augen sehen, wollte sehen ob sie Angst in seinen Augen erkannte. Angst würde ihn automatisch schwächer machen und Alaric vermutlich stärker. Selbstsicher lief das Mädchen auf den Unsterblichen zu, legte eine Hand an seine Schulter und brachte ihn dazu, die junge Frau anzusehen.

"Du kannst nicht gehen. Ich werde immer beschützt, doch wer ist da um dir zu helfen? Wenn du gehst, dann nicht alleine."

Doch wer sollte mitgehen? Stefan? Bei ihm würde sie sich ebenso sorgen, wie bei Damon. All ihre Sorgen und Ängste, trieben Elena nur noch mehr in die Verzweiflung und ihr Kopf schien förmlich zu platzen. Die Brünette hielt sich automatisch an dem neben ihr stehenden Regel fest, als sie erneut einen Schwindelanfall bekam und das Gleichgewicht verlor. Sie hatte am Abend zuvor vermutlich doch um einiges mehr abbekommen.


zuletzt bearbeitet 05.07.2012 10:06 | nach oben springen

#3

RE: Wohnzimmer

in Haus der Gilberts 05.07.2012 23:15
von Damon Salvatore • 26 Beiträge






Den Plan kaum ausgesprochen, geriet das Menschlein sofort in Panik. Mit großen Augen kam sie auf ihn zu geschwankt, schockiert vor sich hin stammelnd. "Elena..", setzte Damon beschwichtigend an, doch sie ließ den Vampir nicht einmal zu Wort kommen. Kopfschüttelnd versuchte Elena ihn umzustimmen, während er ihre verzweifelte Miene mit einem Seufzen musterte. Eigentlich hatte Damon vermeiden wollen, dass sie sich unnötig aufregte, doch sie hatte fast ihre ganze Familie und zu viele Freunde verloren, als dass die Kleine den Gedanken an einen weiteren Abschied ertragen konnte. Der Vampir wusste um ihren Schmerz und er wollte sie nicht noch mehr leiden sehen, ganz im Gegenteil. Doch was sollte Damon tun? Eine Lüge kam nicht in Frage. Wenigstens hatte er versucht, die gefährliche Wahrheit so wenig tragisch wie möglich darzustellen. Erst mit kalter Schulter, dann mit Scherz - doch nichts konnte ihre Sorge lindern. Jetzt musste er Elena zwangsläufig beruhigen, da sie schon wieder beinahe einen Herzinfarkt erlitt. Halb der Ohnmacht verfallen, krallte sich das Mädchen schwächlich an ein instabiles Regal. Die beiden drohten zusammen umzufallen, wäre da nicht ihr Retter, allzeit bereit in greifbarer Nähe.

"Elena, shhh. Ganz ruhig, ja? Sieh mich an.", bat der Vampir sanft ihre zarten Schultern mit den Händen umfassend. Doch sein Anblick schien nicht gerade förderlich, um sie auf den Beinen zu halten. "Alles wird gut. Vertrau mir.", redete er mit wachsamen Augen auf sie ein, während seine Finger das Kinn der Brünetten umfassten. "Ich fahre nicht alleine und bleibe nicht lange weg.", beteuerte Damon, das hilflose Menschlein in seine starken Arme ziehend. "Ich verlasse dich nie wieder - Erinnerst du dich? Ich halte mein Versprechen, Elena. Rebekah und ich holen nur schnell den Sarg. Im Gegenzug verschwinden alle Ursprünglichen aus der Stadt - und für Alaric lassen wir uns noch etwas einfallen, okay?", murmelte Damon möglichst vertrauenserweckend an ihr Ohr. Den Teil von Alarics Allmächtigkeit, die selbst Klaus beinahe in die Knie gezwungen hatte, sprach der gerade mal 200-Jährige lieber nicht an.

Er spürte, wie Elena sich fest an ihn drückte. Vielleicht um Halt zu suchen, vielleicht um dem Vampir zu zeigen, dass sie ihn nicht verlieren wollte, vielleicht beides. Ganz gleich, Damon ließ ihre Nähe mit Freuden zu und hielt Elena so besitzergreifend er konnte, ohne ihr wehzutun. Der zerbrechliche Körper des Mädchens schmiegte sich an den seinen, als bliebe keine Hautfaser unberührt, nicht mal in Kleidung verhüllt. Schweigend atmete der Vampir den Duft ihres Haares ein, mit all dem Feingespür eines Unsterblichen.

Elena Gilbert hatte sich noch für keinen der Brüder entschieden, doch in Momenten des Abschieds - wie an jenem Abend als Damon ein Werwolfbiss an die Schwelle des Todes führte - verlor ihr Liebesdreieck das Gleichgewicht zu seinen Gunsten. Vermeintlich letzte Momente hatten die Eigenschaft Hemmungen außer Kraft zu setzen, Gefühle der Schuld und Zukunft zu entziehen. Sie hielten einander - sie liebten einander, hier und jetzt, egal welche Position Stefan für gewöhnlich in oder zwischen ihrer Beziehung einnahm.



zuletzt bearbeitet 05.07.2012 23:18 | nach oben springen

#4

RE: Wohnzimmer

in Haus der Gilberts 06.07.2012 22:14
von Elena Gilbert • 21 Beiträge

Das Mädchen blickte ihrem 'Retter' in die wunderschönen, blauen Augen, während sich ihre Finger in seinem Hemd verkrallten und verzweifelt nach Halt suchten. Wieder einmal fing er sie auf und wieder einmal spielte die Brünette sofort mit dem Gedanken, ihn von sich zu weisen. Wieso ging sie dagegen nur so sehr an? Wieso ließ sie es nicht einfach zu? Elena seufzte innerlich und bettete schließlich doch den Kopf auf Damons Brust. Sie hatte Angst um Stefans Bruder. Angst davor, dass sie ihn nie wieder sehen würde. So vieles würde sie bereuen, nicht zuvor gesagt oder getan zu haben. Vor allem gesagt.

"Du kannst mir sowas nicht versprechen, Damon. Jenna hat auch versprochen für immer auf uns aufzupassen, ebenso wie Alaric. Und was ist darauß geworden? Niemand nimmt Rücksicht auf das, was du möchtest. Du willst wiederkommen, aber ... bei meinem Glück tust du das nicht."

Denn bisher waren schließlich alle gestorben, die Elena auch nur annährend etwas bedeutet hatten. Entweder das, oder sie waren verletzt oder in Carolines Fall, verwandelt worden. Als es dem Mädchen besser ging, löste sie sich aus der Umarmung von Damon und ließ sich wieder auf die Couch fallen. Nun hatte sie zumindest für diesen Moment, keinen Antrieb mehr. Noch während sie innerlich mit sich haderte und sich etwas einfallen ließ, wie sie Damon hier behalten könnte, gab sie bereits mündlich auf. Es hätte keinen Sinn gegen ihn zu sprechen, und die Tatsache das eine Ursprüngliche dabei war, stellte sie zumindest teilweise zufrieden.

"Rebekah hm?"

War alles was sie sagte. Rebekah hasste Elena und Elena war - auch wenn sie es nicht gerne zugab - etwas eifersüchtig auf Rebekah, doch die Brünette war selbst schuld. Damon hatte damals mit ihr geschlafen, weil Elena wieder einmal abweisend gewesen war. Wie immer eben, Damon gegenüber. Ihr Blick wanderte auf den Wohnzimmertisch, auf dem ein Flyer lag. Eine Party im Grill? Elenas Blick wanderte zu Damon, ehe sie sich den Zettel schnappte und ihm dem Vampir entgegen streckte.

"Begleitest du mich auf diese Party? Dann lasse ich dich gehen."

Ein guter Kompromiss, wie Elena fand. So bekam sie ihren 'Abschied' für den Fall aller Fälle und Damon würde zumindest noch einen Tag länger bleiben. Ein kleines, wenn auch eher ängstliches Lächeln erschien auf dem Gesicht des zerbrechlichen Mädchens und zwang sie zu einem tiefen, unglücklichen Seufzer. Sie wollten lediglich Alaric davon abhalten, Klaus zu töten. Nichts würde passieren. Alles würde gut werden.

"Morgen Abend. Ich erwarte dich. Hol .. hol mich einfach ab, ja? Tu mir den Gefallen."

Mit aller Kraft die Elena noch aufbringen konnte, zwang sie sich auf die Beine. Nach dem Glas Wasser geschnappt, welches vor ihr auf dem Tisch stand, lief sie Richtung Treppe. Sie wollte schlafen, sich erholen und vor allem musste sie erst einmal mit dem Gedanken, Damon ziehen zu lassen, befassen. In aller Ruhe. Zarghaft, beinahe vorsichtig tastete Elena nach Damons Hand, drückte diese einmal kurz und fixierte ihn mit den rehbraunen Augen. Einen Moment verlor sie sich in seiner melodischen Stimme, seinen eisblauen Augen und seinem charmanten Lächeln und wieder bekam sie dieses undefinierbare Kribbeln im Magen. Sie wusste was dies und der schnelle Herzschlag bedeutete, kaum das sie Damon nahe kam, doch sie gestand es sich nicht ein.

"Gute Nacht. Und bis morgen. Komm nicht auf den Gedanken, einfach zu verschwinden."

Mit diesen Worten, einem ernsten Tonfall dabei und einer kurzen, letzten Berührung, steuerte die Brünette ihr Schlafzimmer an um sich hinzulegen und auszuruhen.


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