Gesucht werden momentan: Meredith Fell, Esther, Abby Bennett & Sheriff Forbes. Außerdem auch menschliche Freecharaktere! :)
#1

Eingang

in Wohnung von Stan Evers 05.07.2012 11:45
von Stan Evers • 23 Beiträge



"Na dann komm mal mit." grinsend zog Stan Julie mit sich durch die Straßen. In weniger als 5 Minuten waren sie im ärmeren Viertel der Stadt angekommen. Stan schloss in der Dunkelheit seine Wohnung auf und ließ die Holztür knarrend nach Hinten fliegen, sodass die stockdunkle Wohnung im dunklen Schein vor ihnen zu sehen war. "Willkommen in meinem sehr bescheidendem Heim.." murmelte der stämmige Mann ehe er vor Julie in den kleinen engen Flur trat. Es war ihm eigentlich recht unangenehm ein Mädchen hier her mit zu nehmen. Nichts war aufgeräumt, es war kaum Platz, es gab kaum Möbel und lediglich nur ein Schlafzimmer - was auch gleichzeitig als Wohnzimmer galt - ein kleiner Küchenbereich, ein super winziges Badezimmer. Alle 3 Zimmer wurden durch den schmalen voll gestellten Flur verbunden und stellten somit das recht zusammen gequetschte Apartment des Barkeepers da.

"Ähm.. deine Tasche und deine Jacke kannst du hier aufhängen.." murmelte er während er den Lichtschalter umklappte und somit eine recht armselige Glühbirne über ihnen Licht spendete. "Zieh deine Schuhe bitte aus. Ich hab keine Zeit sauber zu machen." redete er sich heraus, streichte sich die Schuhe von den Füßen und warf Julie einen peinlich berührten Blick zu. Das war sicherlich nicht das, was die Blondine erwartet hatte. Doch damit musste Stan nun einmal leben.

"Hier ist das Wohnzimmer..." grinsend trat er ein. Ein großes Bett in der Mitte, eine kleine Couch parallel daneben und eine Komode den beiden Schlafmöglichkeiten gegenüber, waren die einzigen Möbel die hier standen. Der Rest des Raumes war mit Kartons zugestellt. "Wenn ich gewusst hätte, dass ich noch Besuch bekomme, hätte ich heute Morgen noch aufgeräumt.." gab er zu, fuhr sich aufgeregt mit einer Hand durchs dichte Haar und sah sich schließlich zu Julie herum, die ihm ins Wohnzimmer gefolgt war. Stan betätigte einen weiteren Lichtschalter und nun sah man alles recht genau.

"Willst du vielleicht etwas trinken?" in dem Raum war es sehr eng und fast unmöglich, dass zwei Personen im Eingang standen und sich nicht sehr nahe kamen. "Ich habe Kaffee hier, Tee, Bier, 43, Energiedrinks..." fragend verzog er den Mund und sah zu Julie hinunter.


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#2

RE: Eingang

in Wohnung von Stan Evers 05.07.2012 12:09
von Julie McLynn • 25 Beiträge

Ein bisschen plagte sie, selbst nach eintreten in Stans' Wohnung noch das schlechte Gewissen ihn zumindest teilweise belogen zu haben, doch das taffe Mädchen versuchte darüber hinweg zu sehen und den Abend zu genießen. Neugierig ließ sie sich von dem Schönling 'herumführen'. Viel zu sehen oder reichlich Auslauf, gab es nicht und doch machte Stan den Eindruck, als wäre er zufrieden mit diesem Ort. Er hatte alles was man brauchte um zu leben. Ein Bett, ein Dach über dem Kopf und Essen - was wollte er mehr? Julie hingegen hatte in ihrem Haus so viel platz, das mehrere Obdachlose dort leben könnten und was tat sie? Sie lebte alleine dort. Der Egoismus hatte die Blondine eingeholt. Sie hatte jahrelang in einem kleinen Raum gelebt. Ein bisschen glich es diesem hier und doch war es anders. Es war schön, auch wenn sich Stan dafür oder zumindest für die Unordnung schämte.

"Du hast es nett hier. Und bis auf die Kartons ist es doch aufgeräumt. Mach dir keine Gedanken. Also ich fühl mich schon wie zuhause."

Julie lief grinsend ins Innere der Wohnung, was mit einem Schritt getan war, und hüpfte dann auf die Couch, die sofort quietschte. Das Stechen der Federn in Julies Hintern, veranlasste sie dazu aufzubringen und gegen eine Lampe zu stoßen, die jedoch heil blieb, ganz im Gegensatz zur Couch. Vielleicht hätte sie dem Schönling erzählen sollen, wie tollpatisch sie doch war, doch sie hatte ihm mit dem Springen auf die Couch, lediglich zeigen wollen, wie wohl sie sich doch fühlte.

"Ups .. ich .. tut mir wirklich leid, Stan! Ich werde für den Schaden aufkommen! Du .. wir gehen zusammen in ein Möbelgeschäft und ich kaufe dir eine neue Couch, ja?"

Entschuldigend blickte sie zu ihm, während sie sich nicht vom Fleck rührte, aus Angst sie könnte noch mehr kaputt machen. Sie war so eine kleine Wohnung nicht gewohnt. Das Mädchen war flippig, hastig und liebte es Partys zu feiern - so ein Ort war eigentlich ungeeignet. Doch die alte Julie hätte und fühlte sich hier wahnsinnig wohl. Außerdem war sie dankbar das Stan ihr überhaupt eine Unterkunft abgeboten hatte. Nun fühlte sie sich noch mieser.

"Ich würde 43 nehmen, wenn das okay ist."

Ihre Tasche und ihre Jacke legte sie ab, ehe sie sich ein wenig umsah, während er in der Küche verschwand.


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#3

RE: Eingang

in Wohnung von Stan Evers 05.07.2012 12:22
von Stan Evers • 23 Beiträge

Stan grinste nur breit, als sie sich an der Lampe stieß. "Alles ok?" nervös kniff er die Augen zusammen und besah sich das Mädchen genauer. Sie schien sich nichts getan zu haben. Und die Couch? Die war so oder so schon kaputt. "Nein geht schon. Die steht so oder so nur als Deko da. Normalerweise bekomme ich auch keinen Besuch." er sah flüchtig zu Boden und lächelte das Blondinchen schließlich wieder an. "Wenn ich mal welchen bekommen sollte, sitzen wir meistens auf dem Bett. Ist ja groß genug." zwinkernd sah er ihr dabei zu, wie sie sich aus ihrer Jacke kämpfte und sich unschuldig umsah.

"43? Ok.." murmelnd verließ er den engen Raum. Sie war also eine der ganz harten. Noch am Abend einen 43. "Ich nehme an mit Milch?" brüllte er aus der Küche, als er ein großes Glas aus dem kleinen Schrank holte, es auf die Anrichte stellte und das Glas zur Hälfte mit dem Likör füllte. Wenn schon, denn schon. Danach öffnete er einen kleinen Kühlschrank direkt neben dem Fenster und nahm einen 5 Liter Milch Behälter heraus. Eine Augenbraue in die Höhe ziehend, öffnete er den Verschluss und roch forschend an der weißen Flüssigkeit. Die Milch war noch gut und so goss er das Glas voll mit der Milch, stellte den Behälter zurück und nahm sich auch noch ein Weizen aus dem Kühlschrank.

Wenige Minuten später kehrte er mit beiden Getränken zurück. Er lief um das Bett herum und reichte Julie den Drink. "Setz dich doch." meinte er freundlich und wies auf sein Bett, was ebenfalls noch vollkommen durchwühlt war und die Spuren von Heute morgen aufwies. Das Laken lag zerknüllt am Ende des Bettes und wies auf eine eher wilde Nacht hin.

Seit Monaten hatte Stan nicht unbedingt mehr gut geschlafen. Doch das war er mittlerweile gewohnt. Sich daran die Zähne aus zubeißen würde er sicherlich nicht.

"Es ist nicht unbedingt das beste zum Leben.." durchbrach er schließlich die erstickende Stille und sah leicht lächelnd zu Julie hinunter. "Aber man kommt damit zu recht, was man hat, nicht war?" leicht verwirrt sah er hin und her. Stan war es nicht gewohnt eine Frau hier her mit zu bringen. Er war es generell nicht gewohnt so viel Zeit mit einer Frau zu verbringen und so schien die Stille für ihn eher negative Argumente mit sich zu bringen, als erwartet.

"Willst...du vielleicht den Himmel sehen?" fragend kniff er die Augen zusammen und sah zu Julie. Er nahm einen Schluck seines Bieres. "Man kann die 'Skyline' von Mystic Falls sehen." scherzte er, wobei das eher lame war.


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#4

RE: Eingang

in Wohnung von Stan Evers 05.07.2012 12:48
von Julie McLynn • 25 Beiträge

Die Blondine würde Stan auf jeden Fall eine neue Couch besorgen. Das hatte sie sich vorgenommen und würde sie auch tun. So viel war sie ihm für all das, was der Schönling bereits getan hatte, schuldig. Abwartend lief sie weiter durch den kleinen Raum, ehe Stan sie bat sich hinzusetzen und er ihr den Drink reichte. Es war egal wie spät es war, 43 ging immer. Besonders gut war er mit Milch, so wie Stan ihn jetzt für sie gemacht hatte.

Das Bett, auf das sie sich setzen durfte war bequem und sie unterließ es, sich auch nur mehr als nötig zu bewegen aus Angst es könnte ebenso wie die Couch kaputt gehen. Auch wenn der Barkeeper sagte, dass sie das Möbelstück nicht zerstört hatte, hatte Julie mit ihrem gehüpfe der Couch den Rest gegeben. Die Stille die merkwürdig und eigentlich verabscheute die Schottin alles was still, ruhig und friedlich war, doch Stans Versuch die Stimmung aufzulockern und vor allem die Stille zu durchbrechen, war mehr als süß, weshalb sie ihn nur grinsend ansah und sprechen ließ.

An dem Drink nippend, betrachtete sie ihren Gegenüber, während sie über seine Worte nachdachte. Es war nicht das Beste zum leben und doch reichte es eigentlich vollkommen aus.

"Ja es reicht aus. Ich finde es großartig Geld zu haben, sich alles kaufen zu können, aber das Alles macht auf Dauer nicht glücklich. Ich finde es wirklich schön hier. Du hast ein kleines, nettes Appartment und einen großartigen Job. Dazu sicher viele Freunde und jetzt sitzt auch noch ein nettes, aufgedrehtes Mädchen auf deinem Bett, das deine Inneneinrichtung zerstört."

Lachend trank sie erneut von ihrem Likör. All ihre Worte passten nicht zu ihr. Sie hatte Geld, sie hatte Alles und sie sprach, als würde es ihr wie Stan selbst ergehen. Wieso war sie nur so mies? Wieso konnte sie nicht aufhören zu lügen? Oder zumindest die Wahrheit zu verschweigen? Stan war so nett und freundlich. Er hatte Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit verdient. Er hatte es verdient, dass er die Wahrheit erfuhr. Ihre Wahrheit, doch mit seinen Fragen, hielt er sie davon ab.

Ein Lächeln erschien auf ihrem Gesicht als er ihr erneut eine Frage stellte. Sie wusste nicht, was er damit meinte, ging jedoch darauf ein. Sie liebte Überraschungen!

"Den Himmel sehen? Gut. Zeig mir den Himmel."


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#5

RE: Eingang

in Wohnung von Stan Evers 05.07.2012 13:08
von Stan Evers • 23 Beiträge



Stan beglückte sie mit einem ziemlich breitem Grinsen und hüstelte lachend, während er zwischen seinen Beinen zu Boden sah. "Streich die Freunde aus deiner Liste..." Stan hatte nicht viele Freunde. Er hatte viele Bekannte. Aber Freunde? Wer wollte schon mit einem Nerd wie ihm wirklich befreundet sein? Matt's & Di's Freundschaft war alles, worauf er sich verlassen konnte. 2 Freunde von vielen vielen Menschen, die er mittlerweile kennen gelernt hatte. "Du hast hübsch vergessen." grinsend sah er schließlich wieder auf und musterte das Mädchen eindringlich. Seine Augen schienen zu glühen und erhellten den Raum auf seine ganz eigene Art.

"Ich werde dir noch mehr zeigen.. Nicht nur den Himmel. Komm mit." lächelnd und leicht aufgeregt stand er auf, schnappte sich Julie an der Hand und zerrte sie aus dem kleinem Raum heraus, den Flur entlang und verschwand schließlich mit ihr im Badezimmer. Grinsend öffnete er das Fenster direkt über der Toilette, stellte sein Bier kurz ab, kletterte durch das Fenster, ließ sich von Julie die Drinks reichen und stellte sie auf der Stahltreppe ab, die dem gesamten Haus als Fluchtweg diente. "Komm her, ich helf dir." Er reichte der Blondine die Hand und half ihr somit unbeschadet die enge Wohnung zu verlassen.

Grinsend führte er das Mädchen die Treppen hinauf, die Drinks in der Hand. Stan lächelte breit, als sie das Dach erreichten und vor ihnen ein quadratischer kleiner gläserner Raum zum Vorschein kam. Julie die Drinks in die Hand drückend, zückte der Schönling einen Schlüssel aus der Hosentasche und schloss somit den Wintergarten auf. Julie folgte ihm und so traten beide ein. Der Wintergarten war von wenigen Pflanzen an den Seiten geschmückt, sodass die Einsicht von Außen relativ schwer war, trotz der Glasscherben. Der 4m³ große Garten beinhaltete in der Mitte eine große Hängematte, befestigt an großen Pfosten. Außerdem war noch ein kleines Tischchen zu sehen, auf dem einige Kerzen, Feuerzeug und ein paar Briefe lagen. Eine Akustikgitarre lehnte an den Tisch. Sonst war nicht viel zu sehen.

Stan lief hinüber zum Tisch, stellte die Drinks ab, machte 2 Kerzen an und hastete zur einen Seite hinüber. Er drückte 2 Knöpfe und mit einem leisen schmierigem Geräusch wurde die Schalosie über ihnen, die das Rauminnere und ihre Möbel vor Regen schützte, zur Seite gezogen und aufgewickelt. Man hatte nun einen perfekten Blick auf den sternenklaren Himmel.

"Ich komm manchmal hoch, wenn mir der Kopf zu platzen droht.." lächelnd sah er in den Himmel.


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#6

RE: Eingang

in Wohnung von Stan Evers 05.07.2012 13:43
von Julie McLynn • 25 Beiträge



Julie ließ sich von Stan mitreißen. Er führte sie an einen Ort, den bestimmt nicht jeder zu Gesicht bekam. Durch ein Fenster im Badezimmer, kletterten sie nach draußen und geradewegs auf´s Dach hinauf. Es war wohl das erste Mal, dass die Blondine sprachlos war. Sie war vollkommen baff und genoss einfach nur die Schönheit dieses Moments. Wieso zeigte er ihr das Alles? Wieso war er so nett zu ihr? Vermutlich weil er glaubte, dass all die gesagten Worte von Julie der Wahrheit entsprachen.

Wieder meldete sich das schlechte Gewissen. Was hatte Stan nur an sich, dass er immer wieder dieses verdammt schlechte Gewissen entlockte? Julie besah sich den Wintergarten, die Gitarre und Stan der ihr ein weiteres Geheimnis offenbarte, welches sie am Ende als komplettes, verlogenes Miststück darstellte. War es ihr zu verübeln, dass sie nicht über früher sprechen wollte? Nein. Aber es war ihr zu verübeln, dass sie einen netten Kerl wie Stan anlog.

"Es ist wunderschön hier. Ich .. wenn mir selbst alles zu viel wird, suche ich mir auch einen Platz an dem ich vollkommen alleine bin. Ich denke dann nach. Manchmal fahre ich auch Motorrad um besser abschalten zu können."

Ihr erstes Geheimnis war offenbart und einen Moment schien Julie ein anderer Mensch zu werden. Ein ruhiges, liebes und nettes Mädchen. Zerbrechlich, schwach .. eben so, wie sie es jahrelang gewesen war und es nun nicht mehr sein wollte. Der Sternenhimmel funkelte über den Beiden und die Kerzen sorgten für das richtige Ambiente. Beinahe verlegen spielte das Mädchen an ihrem Kleid, ehe sie tief einatmete und Stan dazu brachte, sie anzusehen.

"Ich war nicht ehrlich zu dir. Ich weiß wo mein Haus ist, oder zumindest hätte ich es mit einem Taxi gefunden, aber ich .. ich wollte nicht alleine sein. Ich war lange alleine und habe es satt."

Wieso sie alleine war oder viel mehr, wieso sie nicht alleine sein konnte, erzählte sie Stan nicht. Er sollte nicht wissen was passiert war, wieso sie Schottland wirklich verlassen hatte, oder wie es tief in ihrem Inneren aussah. Die Blondine rechnete fest damit, dass Stan nun wütend auf sie war oder sie wegschicken würde. Er hatte allen Grund dazu, doch Julie versuchte das zu retten, was noch zu retten war.

"Bitte sei nicht böse auf mich! Ich ... ich weiß ich habe dich angelogen und .. es war wahnsinnig egoistisch von mir. Ich .. wollte dich nun Mal noch ein bisschen kennenlernen und noch nicht nachhause gehen. Hasst du mich jetzt?"

Die Blondine biss sich auf die Unterlippe und verzog leicht wütend über sich selbst das Gesicht. Was war nur los mit ihr?


zuletzt bearbeitet 05.07.2012 13:48 | nach oben springen


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