Gesucht werden momentan: Meredith Fell, Esther, Abby Bennett & Sheriff Forbes. Außerdem auch menschliche Freecharaktere! :)
#1

Wohnzimmer

in Haus von Amélie Chevalier 01.07.2012 19:55
von Amelie Chevalier • 7 Beiträge



Amélie freute sich darüber, dass der Fremde - oder auch Leonardo, wie er sich vorstellte - einwilligte und sich auf einen Café einließ. Es zwar unytpisch einen völlig Fremden danach zu fragen, doch Amélie hatte wohl ein zu großes Herz, als das sie Leonardo nach diesem 'Unfall' alleine lassen könnte. Außerdem hatte sie eine Befürchtung und sie wollte ihn zumindest versuchen, umzustimmen. Das Leben zu schätzen. Er sollte es nicht verabscheuen. Jeder musste das Leben, dass einem gegeben wurde, auskosten. Es gab nur eines.

"Mystic Falls ist nicht für jeden gut. Manche lieben den Trubel und manche die Ruhe. Ich hatte den Trubel lange genug, also versuche ich es nun mit der Ruhe."

Genau genommen hatte Amélies Leben lediglich aus Luxus und viel Ruhe bestanden. Sie suchte viel eher den Spaß, die Aufregung - weit entfernt von ihrer Heimat und ihrer Familie und doch hatte sie sich das verschlafene Städtchen ausgesucht, das keinerlei Action bot. Zumindest glaubte sie das. In Wirklichkeit konnte die Französin froh sein, dass sie keines der turbulenten, blutigen Leben führte, so wie beinahe jeder aus Mystic Falls. Vampire, Werwölfe .. Amélie hatte sich den eindeutig gefährlichsten Ort von allen ausgesucht. Vor ihrem Haus geparkt, öffnete die Blondine die Haustüre und ließ diese offen, während sie eintrat.

"Dieser Regen. Ich hoffe er lässt bald nach. Ein bisschen Sonne wäre Mal ganz schön."

Amélie achtete nicht auf Leonardo. Sie rechnete fest damit, das er eintreten und hinter sich die Türe schließen würde, doch als sie sich die Jacke abgelegt, die Ersatzkleidung geholt und sich umgedreht hatte, blickte sie dem Spanier verwundert entgegen, der noch immer im nassen stand.

"Wieso kommen Sie ... wieso kommst du nicht rein? Es regnet doch."

Lachend lief die junge Frau zu ihm, zog ihn ins Innere und schloss dann die Türe hinter sich, ehe sie auf die Kleidung deutete, die sie für den Spanier rausgelegt hatte. Kurz zeigte sie ihm, wo sich das Badezimmer befand, dann verschwand die Französin in der Küche. Ihre Inneneinrichtung bestand aus vielerlei Französischen Möbelstücken, Teppichen und Akzenten die darauf hindeuteten, dass Amélie aus Paris stammte. So ganz konnte sie ihre Heimat dann doch nicht hinter sich lassen. Kaum war die Kaffeemaschine in Betrieb, machte sich auch die junge Frau daran, sich umzuziehen. Sie entschied sich für eine bequeme Jeans und ein Top mit Strickjacke. Nichts, das darauf hindeutete das sie eigentlich unmengen von Geld besaß. So setzte sie sich auf die Couch im Wohnzimmer und wartete darauf, dass der Spanier aus dem Badezimmer kam, um sich zu ihr zu setzen.


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#2

RE: Wohnzimmer

in Haus von Amélie Chevalier 02.07.2012 19:30
von Leonardo Fernandez • 5 Beiträge


"Mystik Falls ist auszuhalten. Ich wollte Dir lediglich mitteilen, dass Du hier wohl nicht all zu viel zu erwarten hast. Zumal ich ja selbst hier lebe. Wäre es also so furchtbar ätzend, so hätte ich mich hier wohl nicht niedergelassen.", ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen und seine stets gewählten Worte, wirkten teilweise als stamme er aus einer völlig anderen Zeit- was natürlich auch so war, Amélie jedoch nicht wissen konnte.

Vor ihrem Apartment blieben sie stehen, während Amélie nach den Schlüsseln kramte, um anschließend die Tür öffnen zu können.
Mal wieder hatte der Vampir verdrängt, dass er ohne eine Auffordernung nicht eintreten konnte, was ihn innerlich seufzen ließ.
Immer wieder wurden ihm Hindernisse in den Weg gestellt, war das nervtötend! Als würde es nicht schon so genug sein, sich von Blut ernähren zu müssen und typische Merkmale eines Vampires aufzuweisen. Zwar waren diese für das menschliche Auge unsichtbar, doch für andere Wesen durchaus zu erkennen. Allein der Duft eines Vampires hatte etwas besonderes an sich.

Nachdem sie ihm Einlass gewährt hatte, atmete Leonardo leise aus. Es war doch immer wieder spannend, auf welche Art und Weise er hereingebeten wurde. Manchmal musste er doch tatsächlich eine halbe Ewigkeit vor der Tür stehen, ehe man ihn direkt hereinbat. Die Französin hatte sich damit zu seinem Glück nicht so viel Zeit gelassen.
"Ja, der Regen ist nicht schön. Doch auch die Sonne bringt Nachteile mit sich..", in Gedanken malte er sich aus, wie es ihm wohl ohne seinen Tageslichtring ergehen würde. Erst seit Kurzem besaß er diesen und das auch nur durch Zufall. Hätte er diesen mächtigen Hexer nicht getroffen, so müsste er immer warten bis die Dunkelheit hereinbrach.

"Danke, dass Du mich hereingebeten hast..",sagte er aus dem Nichts, während er die nasse Lederjacke über einen Stuhl hängte.
"Außerdem mag ich deine Einrichtung. Sie ist sehr..speziell und französisch..", mit einem Lächeln auf den Lippen strichen seine schmalen Finger über den Rand des Sofas.

Nachdem er sich umgezogen hatte, kehrte er zu Amélie zurück und nahm neben ihr auf der eben noch betrachteten Couch platz.
"Vielen Dank für die Kleidung, meine Liebe.", sprach seine Stimme sanft und sein Blick schweifte erneut interessiert durch den Raum.
"Vermisst Du Paris? Ich habe mal ein Jahr dort gelebt.." Seine Sätze wirkten teilweise etwas Zusammenhanglos, doch bemühte sich der Vampir nur darum irgendwie ein Gespräch ins Laufen zu bekommen, wobei ihm vor einer halben Stunde noch gar nicht danach gewesen war. Hier fühlte er sich irgendwie gut aufgehoben und hatte das erste Mal wieder Lust zu reden, Kontakte aufzubauen.



"El amor todo lo vence, el dinero todo lo alcanza,
todo culmina con la muerte, el tiempo todo lo sella"

zuletzt bearbeitet 02.07.2012 19:30 | nach oben springen

#3

RE: Wohnzimmer

in Haus von Amélie Chevalier 05.07.2012 17:45
von Amelie Chevalier • 7 Beiträge

Amélie lächelte Leonardo erfreut zu, als er wieder aus dem Badezimmer trat und die Kleidung ihres Vaters trug. Ein ungewohntes Bild, doch wenn sie ihm helfen konnte, tat sie das. Amélie lehnte sich auf der Couch zurück, nippte an ihrem Café und bot dann auch dem Spanier die Tasse Café an, die sie ihm herausgelassen hatte. Einen Moment dachte sie über seine Frage nach, ehe sie ehrlich darauf antwortete. Wenn es um Paris ging, war sie ohnehin stets für ein Gespräch bereit.

"Natürlich vermisse es Paris. Es ist meine Heimat und es wird mich immer wieder dorthin ziehen, wenn auch nur um Urlaub zu machen. Ich möchte mehr sehen. Irgendwann verlasse ich vielleicht auch Mystic Falls wieder und ziehe weiter. Es hat mich zu lange nur an einem Ort gehalten. Man lebt nur einmal."

In Leonardos Fall war dieses Leben so lange, das er genügend Zeit hatte um die Welt zu sehen, doch das konnte sie schließlich nicht wissen. Eine ganz andere Frage lag ihr auf der Zunge und schließlich fragte sie gerade heraus.

"Wieso bist du nicht verletzt? Ich meine ich freue mich, dass dir nichts passiert ist! Wirklich! Aber .. du wurdest von einem Lastwagen angefahren. Und ich habe deutliche Kratzer in deinem Gesicht gesehen. Du hast geblutet und jetzt? Du hast weder einen blauen Fleck noch irgendeinen Kratzer!"

Das war unmöglich! Erst jetzt kam ihr der Gedanke von inneren Blutungen und sofort plagte sie das schlechte Gewissen. Was, wenn er innerlich verletzt war und dringend in ein Krankenhaus musste? Amélie rieb sich die Schläfen, trank noch einen Schluck von ihrem Kaffee und schüttelte dann den Kopf.

"Tut mir leid. Ich steh wohl noch ein bisschen unter Schock. Ich hätte nicht gewusst was ich getan hätte, wenn du nicht überlebt hättest."


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